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Juni 2026

 

Seniorenwandergruppe Salenstein

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Berichte

 

Seniorenwanderung vom 12. Juni 2026

Der Morgen präsentierte sich noch etwas bewölkt und leicht feucht, aber in angenehmer Frische für eine überraschende Wanderung. Bereits zum dritten Mal begaben wir uns (teilweise) ins nahe Ausland und starteten den Tag in Stein am Rhein.

Wobei – zuerst folgte noch eine kurze Fahrt mit dem Bus nach Hemishofen. Durch das schmucke Dorf mit vielen schönen Riegelhäusern gelangten wir auf einem befestigtem Weg an das Rheinufer und folgten diesem bis zur Furt gegenüber Rheinklingen. Aus der Geschichte ist bekannt, dass bereits Napoleon hier mit seinen Truppen den Fluss überqueren wollte und dass auch die deutsche Armee im 2. Weltkrieg denselben Plan verfolgte. Wir folgten ein kurzes Stück der Biber, querten den Fluss und das Anwesen Bibermühle nordwärts. Das Landgut Bibermühle wurde um 1528 erbaut und wurde mitsamt der dazugehörenden Mühle 1538 von den Herren zu Klingenberg an die Stadt Stein am Rhein verkauft. Nach einer kurzen Strecke über weite Felder tauchten wir in den »Staffel»Wald ein und übertraten bald darauf die «grüne Grenze» zu Deutschland. Der Weg führte uns durch einen bunten Frühlingswald und so erreichten wir mühelos das Gehöft Johannihof. Die romanisch geprägte Nikolauskapelle liegt auf einem privaten, schön geschmückten Bauernhof. Das Innere der mit Rokoko-Stuckatur geschmückten Kapelle kann nur durch ein Guckloch betrachtet werden. Bald schon erreichten wir Gailingen und überquerten den Rhein auf der historischen gedeckten Holzbrücke. Durch die Gassen von Diessenhofen erreichten wir unser Ziel für das Mittagessen im «Da Leone», zusammen mit den Kollegen der Gruppe 2.

Nach dem Mittagessen gelangten wir durch Gassen und Treppen, vorbei an den Resten der Stadtmauer, zum Rhein und der Mündung des Geisslibachs. Wir folgten diesem durch die Stadt und wandten uns nun Willisdorf zu. Die Stadtmauer präsentierte sich mit den verschiedensten Bebauungen nordwärts, der Unterhof dominierte das Gesamtbild. Rund um Willisdorf waren die Äcker mit reifem Korn bedeckt und es roch würzig nach Brotgetreide. Unsere Wanderung führte weiter dem Geisslibach entlang. Eine Ziegenherde im Gebiet Eichbühl verhalf dem kleinen Fluss zur ehrenhaften Namensgebung. Bald schon erreichten wir Basadingen mit seinem eigenartigen beschindelten Kirchturm. Nach einem kurzen Kaffeehalt zog ein kleiner feiner Schauer auf - nur kurz, und schon war uns der Himmel wieder wohlgesonnen. Der letzte Teil unseres Weges führte weiter dem Bach entlang bis nach Schlattingen. Kurz war der Weg durch das Dorf bis zum Bahnhof. Zuverlässig brachte uns danach der Thurbo wieder an unsere verschiedenen Einstiegsorte zurück.

Von den neun Mann der Gruppe 2 gelangte einem der Start nicht optimal, er verpasste in Mannenbach den Zug um Sekunden. Die Fahrt mit dem Thurbo führte nach St.Katharinental. Es folgte ein Fussmarsch von der Haltestelle zur Klosteranlage in süddeutschem Barock, welche eingehend besichtigt wurde. Leider war das Schaudepot geschlossen. Dafür gab es im Café Katharina Kaffee und Gipfeli. Darauf folgte ein Fussmarsch entlang dem Rhein zum Städtchen Diessenhofen. An der Hauptstrasse wurden die herrschaftlichen Häuser begutachtet. Vor dem Restaurant Leone stand dann auch schon der Nachzügler, der in Mannenbach den Zug verpasst hatte. Nach dem Mittagessen erfolgte ein Spaziergang durch die Grünanlagen hinter der Altstadt zum Bahnhof, und nach der kurzen fahrt mit dem Thurbo nach Stein am Rhein ein Spaziergang zur Schifflände. Die gemütliche Schifffahrt von Stein am Rhein nach Mannenbach war sehr zum Gefallen der Senioren. In Hemmenhofen gesellten sich noch Wanderinnen der “Spätlese” dazu. Das trübe Wetter den ganzen Tag tat keinen Abbruch an eine schöne Erinnerung an den gelungenen Wandertag.


Text: 13.06.2026 / rh / cl





 

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