Home
Agenda+Aktuelles
FRK Am Untersee
Bildeindrücke
Vom Dorf
Dorfverein
Vereine
Informationen
Kontakt

Januar 2026

 

Seniorenwandergruppe Salenstein

http://ts4.mm.bing.net/th?id=H.4637440659884347&w=130&h=155&c=7&rs=1&pid=1.7

 

Berichte

 

Senioren-Jahresauftaktwanderung vom 23. Januar 2026

Bis am Donnerstag hing der graue, dichte und feuchte Nebel hart über der winterlichen Landschaft. Wie gewünscht hellte sich am Freitagmorgen der Himmel auf und ein wenig von der wärmenden Sonne blitzte zwischen den entlaubten Bäumen hervor. Zur ersten Wanderung des Jahres trafen wir uns am Bahnhof Kreuzlingen Hafen.

Wir zogen sofort los, denn trotz dem erwähnten helleren Wetter blieb es recht kalt. Am Hafen Kreuzlingen waren die Bauarbeiten für den behindertengerechten Steg im vollen Gange. Zügig marschierten wir durch die Parkanlagen bei der Bodenseearena und erreichten so die Kunstgrenze. Das Hafenareal in Konstanz erschien wie ausgestorben, einzig in der Hafenmeisterei sassen in warme Decken gehüllt ein paar Unerschrockene. Unser Weg führte weiter am Rande des Stadtgartens entlang bis zur Brücke, derweil wir auch noch die Insel und das dazu gehörende Hotel beäugten. Durch die Unterführung unter der Brücke gelangten wir zum Rheintorturm und wanderten danach dem Seerhein entlang bis zum Pulverturm. Danach führt der Weg weiter zum Webersteig und nach der Fahrradbrücke zum Wintersteig. Vom Gegenufer grüsste der Herosé-Park und bald darauf das Bodensee-Forum. Vor der Europabrücke wechselten sich die Gebäude des Kanuclubs, kleine Imbissstätten und Gartenhäuser in bunter Reihenfolge ab. Über das Schänzle gelangten wir in den Stadtteil Paradies. Der Name Paradies hält die Erinnerung wach an das Klösterlein «Paradies». Eine ruhige Gegend, in der sich wohl kaum ein Fremder verirrt. Alte ehrwürdige Stadthäuser wechseln sich mit modernen, jedoch gefällig in die Gebäudesubstanz eingepassten Mehrfamilienhäusern ab. Die Paradieskapelle St. Martin steht ehrwürdig inmitten dieses Stadtteiles. Im 12. Jahrhundert liessen sich im Paradies fromme Frauen nieder, die sich unter anderem um die Krankenpflege kümmerten. Das Kloster selbst wurde um 1250 nach Schlatt verlegt. In Erinnerung an die ehemaligen Nonnen wurde später die oben erwähnte Kapelle erbaut.

Wir passierten erneut die Grenze beim Gottlieber Zoll und wandten uns nun dem Rheinweg zu. Zuerst über die abgeernteten Felder, danach knapp dem Seerhein entlang durch die Auenwälder. Die warmen Temperaturen hatten bereits den Belag des Schotterweges aufgeweicht. Einzig kurz vor dem Seerheinbad Tägerwilen war der Boden noch gefroren und ab den Bäumen tropften die letzten Nebeleisbröcklein. Kurz nachdem wir Schloss Gottlieben passiert hatten, wandten wir uns nun, zuerst über den Drachenburgparkplatz, und danach via Riedstrasse und Lohstampfestrasse dem heutigen Ziele zu. So erreichten wir das «Louisiana» in Tägerwilen. Kurz darauf trafen die Kollegen von Gruppe 2 unter der Leitung von Paul Pfund ein. Die Männer der Gruppe 2 waren vom Bahnhof Kreuzlingen Bernrain her entlang der Bahnlinie nach Tägerwilen Dorf, danach durch das Hinterdorf zum heutigen Treffpunkt gewandert. Nach einer kurzen Begrüssung durch unseren Wanderleiter und einem Ausblick auf das Februarprogramm genossen wir das Zusammensein bei Kaffee, Bier und Gesprächen. Den Heimweg gestalteten wir dann individuell – zu Fuss und auch mit der Bahn. Kurzweilig und unsere Heimat streifend, war diese Wanderung ein toller Jahresauftakt.

Text: 25.01.2026 / rh



 

© 2023 by Webmaster  |  Impressum